An einem Imbiss wird eine Frau mit Kopftuch nicht bedient.

Rassismus stinkt in den unterschiedlichsten Facetten. In Worten, Handlungen oder Gedanken. Er kann dir überall begegnen. Dass Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe, Kultur oder ethnischen Herkunft benachteiligt oder sie dumm angemacht werden ist nicht akzeptabel. Bestimmt kennst du die Klassiker wie »…wird man ja wohl mal sagen dürfen« oder »Ich habe nichts gegen Ausländer, aber…«. Lass diesen Scheiß nicht über dich ergehen. Also was tun?

Am Besten, du wirst nicht aggressiv oder beleidigend. Fragen zu stellen ist zum Beispiel ein guter Weg ohne Stress ins Gespräch zu kommen. Oftmals ist Rassismus ein verzweifelter Wunsch »irgendwo dazuzugehören«, er ist Ausdruck von Angst vor dem »Fremden«. Wenn kommunizieren sinnlos oder gefährlich ist, grenze dich ab. Triff eine persönliche Entscheidung und mach dein Ding – lass dich nicht runterziehen und werde nicht negativ. Liebe hilft dir mehr als Hass oder Aggression. 🙂 Wenn du Zeuge von respektlosen Verhalten gegenüber anderen wirst, kannst du den betroffenen Personen zeigen, dass sie nicht alleine sind und ihnen beistehen und helfen. Im Fall unseres Imbissdings überdenke, ob du so ein Verhalten als Kunde unterstützen willst (Ja, auch wenn die Würste die BESTEN sind). Du kannst deutlich machen, dass du anderer Meinung bist und an so einem Ort nicht Kunde sein willst!

Weitere hilfreiche Tipps und Links zu diesem Thema findest du hier:

Ein wirklich guter Tipp, wie man mit Rassisten umgehen sollte
Artikel von Edition F – Community für Frauen

 

Parolen parieren! Aber wie?
Kniffe, die zum Nachdenken anregen.
Artikel der Bundeszentrale für politische Bildung

Argumentieren gegen Stammtischparolen und Vorurteile
Gängigen Vorurteilen werden tatsächliche Fakten gegenübergestellt

 

Netzwerk Courage
Das Netzwerk für Demokratie und Courage

Gewalt – Sehen – Helfen
Kampagne zur Stärkung der Zivilcourage

Die Kampagne „Gewalt-Sehen-Helfen“ geht von der Grundannahme aus, dass Menschen – auch in gewaltträchtigen und potentiell für sie gefährlichen – Situationen helfen wollen und helfen können. „Gewalt-Sehen-Helfen“ verfolgt einen konsequent gewaltfreien, deeskalierenden und opferzentrierten Ansatz. „Gewalt-Sehen.-Helfen“ fördert die Helfer_innenkompetenz und stellt ein Stück Lebenskompetenz für den Alltag dar.
In den Schulungen werden mit Bürgerinnen und Bürgern Handlungsmöglichkeiten geübt, mit denen sie – immer unter Berücksichtigung ihrer persönlichen Fähigkeiten und an die konkrete Situation angepasst – Hilfe leisten können, ohne sich selbst zu gefährden.
Informiere dich unter www.gewalt-sehen-helfen.hessen.de . Hier findest du auch Infos über Schulungen in deiner Stadt.